JET Tankstellen

Schlauer ist das.

Der Motor ist das Herzstück Ihres Wagens. Und damit der richtig und lange läuft, muss man sich auch liebevoll um ihn kümmern. Wir beantworten Ihnen hier die meist gestellten Fragen rund um das Thema Motoröl. Denn das richtige Motoröl sorgt für weniger Verschleiß und kann sogar den Kraftstoffverbrauch reduzieren. Sollten Sie sich unsicher bei der Wahl des richtigen Motoröls sein, so hilft Ihnen unser Ölfinder.

Wenn nun doch noch Fragen offen sind, so wird Ihnen unser JET Tankstellen-Team die sicher vor Ort beantworten können.

Wir freuen uns auf Sie!

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Die Messung des Motorölstands sollte im Idealfall in einem betriebswarmen Zustand gemessen werden, also nachdem Sie gefahren sind und der Motor auf Temperatur gekommen ist.

Das Fahrzeug sollte bei der Messung auf einer ebenen Fläche stehen, da sich bei einer Straßenneigung das Messergebnis verfälschen kann.

Je nach Fahrzeughersteller, Modell und Typ kann der Ölstand über den Bordcomputer abgefragt werden, oder Sie finden im Motorraum den Ölmessstab – meistens ist dieser farblich gekennzeichnet. Ziehen Sie den Ölmessstab heraus und wischen Sie das dort anhaftende Öl mit einem Tuch ab. Dann führen Sie den Messstab wieder in den Motor ein, warten kurz und ziehen ihn dann wieder heraus. Wenn das Öl zwischen den Markierungen MIN und MAX steht, ist alles in Ordnung. Wenn das Öl aber nur knapp über MIN steht (oder gar darunter), besteht Handlungsbedarf und es muss Motoröl nachgefüllt werden. Als Faustregel gilt, dass zwischen MIN und MAX 1 Liter Motoröl passt.

Jetzt müssen Sie nur noch das passende Motoröl aussuchen und entsprechend nachfüllen. Hier helfen Ihnen unsere Mitarbeiter gern oder Sie informieren sich vorab mit unserem Ölfinder.

Es gibt nicht „den einen Kilometerstand“, bei dem eine Überprüfung stattfinden muss. Jedes Auto und jeder Motor ist anders und verbraucht somit unterschiedlich viel Öl. Wenn Sie noch keine elektronische Ölstandskontrolle, wie sie in vielen neueren Autos vorhanden sind, haben, sollten Sie zur Sicherheit bei jedem Volltanken nach Ihrem Öl schauen (und am besten auch gleich nach dem Kühlerwasser!).

Auch hier gilt: Jeder Motor ist anders. Darum geben die Fahrzeughersteller sogenannte Spezifikationen bzw. Freigaben vor, die eine Auskunft über das Leistungsniveau des Motoröls geben. Diese Angaben finden Sie in Ihrer Betriebsanleitung. Wenn sich diese Angaben mit denen auf den Motoröletiketten decken, haben Sie das richtige Öl zur Hand. Wenn Sie sich aber nicht sicher sind, dann helfen wir Ihnen gerne mit unserem Ölfinder.

Allen Ölen gemein ist, dass sie aus Erdöl hergestellt werden. Dem sogenannten Grundöl werden dann Additive für unterschiedliche Anforderungen und Einsatzmöglichkeiten zugesetzt. Der Unterschied zwischen Mineral- und Synthetiköl besteht darin, dass die Synthetiköle weit aufwendiger hergestellt und verarbeitet werden. Synthetiköle weisen deutlich bessere Eigenschaften auf, welche unter allen Betriebsbedingungen einen geringeren Verschleiß verursachen, die Betriebskosten niedriger halten und für eine längere Lebensdauer des Motors sorgen. Von Leichtlaufölen spricht man, wenn ein Motoröl eine gewisse Fließfähigkeit im kalten Zustand aufweist. Motoröle, deren Tieftemperaturviskosität 0W-xx, 5W-xx und 10W-xx betragen, werden als sogenannte Leichtlauföle bezeichnet. Diese Motoröle reduzieren im kalten Zustand die Reibung im Motor, gewährleisten eine schnellere Ölversorgung nach dem Starten des Motors und tragen dazu bei, den Kraftstoffverbrauch zu mindern.

Schnelle Antwort: nein! Wichtig sind einzig und allein die Herstellerfreigaben bzw. die Spezifikationen für Ihr Fahrzeug. Diese Informationen stehen auf dem Motoröletikett. Wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, nutzen Sie bitte gerne unseren Ölfinder.

Bei handelsüblichen Größen beträgt die Mindesthaltbarkeit 5 Jahre. Allerdings sollte das Motoröl dann trocken lagern, bei Temperaturen zwischen +5 °C und +30 °C. Am besten lagert man sein Motoröl im Keller, da auch direkte Sonneneinstrahlung die Haltbarkeit verringert.

Sie können an Ihrem Öl riechen, es gegen die Sonne halten oder auch zwischen den Fingern verreiben – Sie werden nicht erkennen können, ob ein Wechsel ansteht oder nicht.

Bei älteren Fahrzeugen hilft da meist ein Blick ins Serviceheft oder unter die Motorhaube, wo meist auf einem kleinen Zettel der Kilometerstand oder der Termin für den nächsten fälligen Ölwechsel aufgeschrieben ist.

Bei moderneren Fahrzeugen übernimmt das meist die Elektronik und weist Sie rechtzeitig darauf hin, dass bald ein Ölwechsel ansteht.

Es ist egal, wenn Sie Öl von einer anderen Marke verwenden. Wichtig ist, dass Sie ein Motoröl mit der gleichen oder höherwertigen Eigenschaft wählen. Es geht um die auf dem Motoröletikett stehenden Freigaben und Spezifikationen, die Sie mit Ihrer Fahrzeugbetriebsanleitung abgleichen sollten. Auch hier hilft Ihnen gern unser Ölfinder.

Auf der sicheren Seite sind Sie immer, wenn Sie einen kompletten Ölwechsel in der Fachwerkstatt durchführen lassen.

Früher war das wirklich eine berechtigte Frage. Aber heute geht es weniger nach der Art der Motoren, sondern nach den Eigenschaften jedes einzelnen Motors. Maßgeblich sind die vom Fahrzeughersteller vorgegebenen Spezifikationen und Freigaben. Die finden Sie auf den Motoröletiketten und wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, hilft Ihnen unser Ölfinder weiter.

Beide Arten von Motorölen kann man bedenkenlos mischen. Allerdings können sich Qualität und Eigenschaften des bestehenden Öls ändern. Darum sollte man versuchen, immer dieselbe Art von Motoröl zu verwenden. Wir würden Ihnen empfehlen, beim nächsten Ölwechsel auf synthetisches Öl umzustellen, wenn Sie nicht sowieso schon damit unterwegs sind.

Der Einsatz eines Motoröls, dass durch Ihren Fahrzeughersteller keine Freigabe erhalten hat und auch nicht die geforderten Spezifikationen erfüllt, ist nicht gut für Ihren Motor! Moderne Motoröle sind exakt auf die Anforderungen Ihres Motors abgestimmt. Füllen Sie das falsche Motoröl nach, kann es zu einem erhöhten Verschleiß und unter Umständen sogar zu einem Motorschaden kommen. In diesem Fall empfehlen wir Ihnen, einen kompletten Ölwechsel in einer Fachwerkstatt durchführen zu lassen.

Leider ja. Es ist sehr wichtig, dass der Ölstand Ihres Fahrzeugs immer korrekt ist. Zu wenig aber auch zu viel Öl kann Ihrem Motor schaden! Ist zu viel Öl im Motorraum, bilden sich dort Luftblasen. Diese wiederum werden dann von der Ölpumpe – zusammen mit dem Motoröl – angesaugt und an die erforderlichen Schmierpunkte im Motor transportiert. Diese Luftblasen sind aber nicht in der Lage zu schmieren und sorgen somit an Stellen, die mit Öl versorgt werden müssen, zu einem höheren Verschleiß bis hin zum Motorschaden.

Hinzu kommt, dass durch zu viel Öl im Motor sich der Öldruck erhöht. Das wiederum kann dazu führen, dass Dichtungen beschädigt werden und somit der Motor undicht wird und Motoröl verliert.

Die Viskosität gibt an, wie zähflüssig ein Motoröl ist. Somit gilt, je höher die Viskosität, desto zähflüssiger das Öl. Die Viskosität ist ein sehr wichtiges Kriterium für das zu verwendende Öl, da Motoröle auf Temperatur reagieren. Öle werden bei Kälte dickflüssiger und bei Wärme dünnflüssiger. Beide Zustände können die Beweglichkeit des Motors einschränken: Bei kalten Temperaturen wird der Transport im Motor eingeschränkt, bei hohen Temperaturen kann durch ein zu dünnflüssiges Öl der Schutzfilm reißen. Darum ist es wichtig, die vom Fahrzeug- bzw. Motorenhersteller empfohlene Viskositätsklasse nachzufüllen.

Diese Zahlen und Kürzel werden durch das Prüfverfahren der Society of Automotive Engineers festgelegte, kurz SAE-Viskositätsklassen genannt. Bei den Zahlenangaben zu den Viskositätsklassen handelt es sich ausschließlich um Ordnungszahlen, die nicht direkt mit der Außentemperatur in Verbindung stehen.

In unserem Beispiel steht die erste Zahl „15“ für die Viskosität und das „W“ für Winter. Je niedriger die erst genannte Zahl, die mit dem „W“ in Verbindung steht, desto dünnflüssiger ist das Motoröl bei kalten Temperaturen und umso schneller verteilt sich das Öl im Motor beim Kaltstart.

Die zweit genannte Zahl „40“ nach der Kennzeichnung „W“ zeigt die Viskosität bei hohen Temperaturen an. Je höher diese Zahl, desto dickflüssiger ist das Motoröl im betriebswarmen Zustand und umso besser ist die bewegliche Abdichtung im Motor.

An unseren JET Stationen stehen dafür extra aufgestellte Ölrücknahme-Tonnen für Sie bereit.